Haushaltshilfen

Wenn Sie wegen Krankheit den Haushalt nicht weiterführen können, weil Sie z.B. stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen, und stehen dafür weder eine andere in ihrem Haushalt lebende Person noch Verwandte zur Verfügung, die dies übernehmen können, so trägt die gesetzliche Krankenkasse in angemessenen Umfang die Kosten für eine Haushaltshilfe. Eine Zuzahlung von 10% der Kosten, mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro je Kalendertag der Haushaltshilfe ist gegeben, es sei denn es liegt eine Befreiung von der Zuzahlungspflicht vor.

Voraussetzung ist außerdem, dass im Haushalt ein Kind lebt, welches bei Beginn der Haushaltshilfe das 12. bzw. 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Nähere Angaben über die Leistungsdauer, Zuzahlung bzw. die Altersgrenze der Kinder erfragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse. 

Besteht bei Schwangerschaft und Mutterschaft ein gesetzlicher Anspruch auf eine Haushaltshilfe?
Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten eine Haushaltshilfe, wenn ihnen wegen Schwangerschaft oder Entbindung die Weiterführung des Haushaltes nicht möglich ist. Der Anspruch auf eine Haushaltshilfe besteht nur, soweit eine im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann (§ 199 Reichsversicherungsordnung (RVO) i.V.m. § 38 Abs. 4 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V)). Eine Zuzahlung muss nicht geleistet werden.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

www.familien-wegweiser.de Opens external link in new windowAnspruch auf Haushaltshilfe

Weitere Auskünfte erteilen die gesetzlichen Krankenkassen.

Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt KoKi für eine gewisse Zeit die Kosten für eine Opens internal link in current windowHaushaltshilfe, wenn kein anderer Kostenträger zuständig ist und die Unterstützung in diesem Rahmen erforderlich ist. Sprechen Sie uns an und wir klären die Rahmenbedingungen.